Handlungsfelder

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Gesundheit am Arbeitsplatz

Betriebe sind mit ihren rund 40 Mio. Erwerbstätigen ein fruchtbarer Boden für Gesundheitsförderung. Menschen verbringen einen großen Teil ihrer Lebenszeit am Arbeitsplatz. Wichtige gesundheitliche Rahmenbedingungen können hier gezielt beeinflusst werden. Dabei wird zwischen verhältnispräventiven Maßnahmen, die sich auf die Arbeitsbedingungen auswirken, und solchen, die das Gesundheitsverhalten der Mitarbeitenden stärken (Verhaltensprävention), unterschieden. Die Kombination dieser beiden Ansätze ist besonders erfolgsversprechend.

Unser Angebot als gesetzliche Krankenkassen verstehen wir als „Hilfe zur Selbsthilfe“: Wir möchten Sie als Unternehmen handlungsfähig machen, die Gesundheit Ihrer Beschäftigten zu fördern. Erfahren Sie hier, mit welchen BGF-Maßnahmen wir Sie unterstützen können.

Unser Angebot für Ihre BGF

  1. Beratung zur gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung

    Die Gestaltung der Arbeit umfasst neben der Arbeitsumgebung und -organisation auch die sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz und die Ausgestaltung der Aufgabe selbst. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Gesundheit der Beschäftigten über die veränderbaren Verhältnisse zu fördern:

  • bewegungsförderliche Umgebung, z. B. Räume für Bewegungsangebote
  • gesundheitsgerechte Verpflegung, z. B. Analyse der Betriebskantine
  • verhältnisbezogene Suchtprävention, z. B. Rauch- und Alkoholverbot
  • gesundheitsförderliche Gestaltung von Arbeitstätigkeit und -bedingungen, z. B. Vermeidung von ständigen Unterbrechungen
  • gesundheitsgerechte Führung, z. B. Führungskräfteschulungen
  1. Gesundheitsförderlicher Arbeits-und Lebensstil

    Verhaltenspräventive Maßnahmen haben zum Ziel, Gesundheitsressourcen zu stärken bzw. negative Gesundheitsfolgen aufgrund von beruflichen Belastungen und persönlichem Risikoverhalten zu vermeiden oder zu reduzieren. Maßnahmen können dabei sein:

  • bewegungsförderliches Arbeiten und körperlich aktive Beschäftigte, z. B. Bewegungspausen, Betriebssport
  • gesundheitsgerechte Ernährung, z. B. Ernährungsberatung
  • verhaltensbezogene Suchtprävention, z. B. Tabakentwöhnungsangebote
  • Stressbewältigung und Ressourcenstärkung, z. B. Entspannungskurse wie Autogenes Training oder Yoga. Die Veranstaltungen finden meistens in Form von Kursen, Seminaren, Vorträgen oder Workshops statt. Ergänzend können Sie für Ihre Belegschaft auch attraktive Gesundheitstage mit (medizinischen) Screenings im Betrieb veranstalten. So werden Ihre Beschäftigten in besonderer Form für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil sensibilisiert. Und auf Basis der Messergebnisse und Rückmeldungen können Sie Ihre weitere BGF gestalten.
  1. Überbetriebliche Vernetzung

    Wir vernetzen Sie! Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von überbetrieblichen Netzwerken. Auf diese Weise können Sie sich auch mit anderen Betrieben oder der eigenen Branche vergleichen und austauschen. Auch in Kooperation mit anderen Organisationen wie z. B. Industrie- und Handelskammern oder Verbänden können weitere Informationen zu betrieblicher Gesundheitsförderung vermittelt werden.

    Grundsätzlich lässt sich festhalten: Durch den informellen Austausch und den Zugang zu Erfahrungswissen erhöht sich die Akzeptanz bei betrieblichen Entscheidern. Und damit auch die Wirksamkeit Ihrer BGF!